Jingmai Shu Pu-Erh 2025 – Erste eigene Fermentation
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Verarbeitung: Shu Pu-Erh (gereift)
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Fermentation: Juni 2025, direkt nach Maocha
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Fermentationsgrad: Leicht
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Duft: Sauber, fruchtig, sehr zurückhaltende Fermentationsnote
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Aufguss: Dick, lebendig, aktiv
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Ergiebigkeit: Ca. 5 kräftige Aufgüsse
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Empfehlung: Auch gut für lange Ziehzeiten oder Kochen geeignet
Ein Meilenstein: Die erste eigene Fermentation
Dies ist die erste kleine Charge eines reifen Pu-Erh, die ausschließlich aus Teeblättern aus den eigenen Gärten von William und Yubai in Jingmai hergestellt wurde. Ein besonderes Projekt, das die Handschrift der Produzenten trägt und die Qualität des Ausgangsmaterials in den Fokus rückt.
Handwerkskunst und präzise Verarbeitung
Die Fermentation fand im Juni 2025 direkt nach der Maocha-Produktion in Jingmai statt. Begleitet wurde der Prozess von einem erfahrenen Fermentationsmeister, der über zehn Jahre Expertise aus Menghai mitbringt. Der Fermentationsgrad wurde bewusst mittel-leicht gehalten, sodass die Blätter in ihrer Struktur noch sehr nah am ursprünglichen Maocha geblieben sind.
Charakter und Geschmacksprofil
Schon direkt nach der Verarbeitung zeigte der Tee eine ungewöhnlich saubere, fruchtige Note statt der sonst oft typischen, dumpfen Fermentationsaromen. Heute ist diese Note sehr dezent und elegant integriert. Der Aufguss selbst präsentiert sich dickflüssig, lebendig und aktiv – eine Dynamik, die man bei Shu Pu-Erh nur selten in dieser Ausprägung findet.
Zubereitung und Ergiebigkeit
Der Tee ist zwar nicht auf extreme Ausdauer ausgelegt, überzeugt aber mit etwa fünf sehr kräftigen und charakterstarken Aufgüssen. Für Liebhaber von intensiveren Erlebnissen lässt sich durch längere Ziehzeiten oder sogar durch das Kochen im Topf noch deutlich mehr Tiefe und Facettenreichtum aus den Blättern herauskitzeln.